Posts filed under 'Linux'
Die Electronic Frontier Foundation (EFF) hat wieder einen neuen Weg gefunden, sich besonders bei Geheimdiensten unbeliebt zu machen. Da bringen die einfach eine LiveCD raus die den Internetzugang anonymisiert. Die auf OpenBSD basierende Distribution verwendet TOR, wodurch jede Anfrage ins Internet über mehrere Rechner läuft (Oninon Router), so dass die eigene IP vollständig vor dem Zielrechner verborgen wird. Eine Rückverfolgung zum eigentlichen Absender der Anfrage wird somit unmöglich.
Das ist aber noch nicht alles. Um wenig Aufmerksamkeit zu erzeugen, gibt sich die Distribution als Windows XP System aus, wäre ja auch dämlich, wenn man am Zielrechner sehen könnte, dass es sich um eine anonymisiertes OS handelt. In Zukunft soll die Distribution um einen verschlüsselten Instant Messenger und Mailclient (Thunderbird feat. Enigma Mail) erweitert werden. Laut nachgedacht wird auch über eine USB Stick Version von der „Anonym.OS“ getauften Distribution.
Bei Golem schreien schon wieder die ersten: Ja machts den Hackern noch einfacher und beschwören den Untergang des Internets. Was für ein Quatsch. Hacker und kriminelle im Internet benutzen diese DIenste schon längst. Es geht viel mehr darum, Privatleuten die weniger Ahnung von der Materie haben, die Verwendung von Anonymisierungsdiensten zu erleichtern, vielleicht sogar erst zu ermöglichen. Besonders denke ich da an Länder wie China, in denen die Meinungsfreiheit kein Eckpfeiler des gesellschaftlichen Lebens ist. In Zeiten in denen immer mehr spioniert wird, müssen Alternativen gefunden werden.
Ein Image von „Anonym.OS“ steht bei Sourceforge zum Download bereit (549 MB). Ich werds mir gleich mal ansehen.
Januar 17th, 2006
Dodg3r
O3 berichtet über den Einsatz von Free und OpenSource Software im professionellen Bereich. Hinter dem Magazin steckt die Firma Spliced Networks, die ihr Geld auch im OpenSource Umfeld verdienen. O3 richtet sich an IT Professionals, die OpenSource Software bereits einsetzen bzw. planen es einzusetzen.
Das Magazin O3 erscheint einmal im Monat auf Englischer Sprache und kann kostenlos als PDF heruntergeladen werden.
Thematische Schwerpunkte des Magazins:
* Security
* Internet
* Web Technologies
* Business
* Voice/Multimedia (VoIP)
* Networking
* Network Applications
* Network Security
Themen der ersten Ausgabe: November 2005 – Issue #1
* – Introduction to Open Source for Business
* – Control Voice Infrastructure Costs
* – Multilayer Switching with Linux
* – Deploying Wifidog Captive Portal
* – Lighttpd reviewed
* – Open Source Intrusion Detection Systems
* – Google Hacks and Google Hack Honeypots
* – AppOS — next generation Linux security
via golem.de
Gelesen habe ich es leider noch nicht, bin aber dabei es herunterzuladen. In den Kommentaren später mehr dazu.
November 24th, 2005
Dodg3r
Von der Homepage des Symphony OS Projekts recht schnell übersetzt:
Symphony OS ist ein auf Debian GNU/Linux und Knoppix basierendes Betriebssystem. Während andere Distributionen den KDE Desktop oder Gnome verwenden, hat das Symphony OS Team die revolutionäre Mezzo Desktop Umgebung erschaffen. Symphony bietet Ihnen, die unsere Meinung nach, die am einfachsten zu benutzende Linux Distribution die es gibt.
Das Symphony OS Project ist ein Open Source Projekt und wird von Ryan Quinn und Jason Spisak geleitet. Eine Firma steht nicht im Hintergrund. Es ist also eine reine Community Entwicklung.
Hier gibts ein paar wirklich vielversprechende Screenshots:
http://www.symphonyos.com/screenshots.html
Ich bin auf jeden Fall neugierig geworden und werde es antesten. Der Erfahrungsbericht wird folgen.
November 2nd, 2005
Dodg3r
Anonym im Internet surfen.
JAP Homepage
Datenspuren im Internet …
August 31st, 2005
Dodg3r
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