Archive for Januar, 2006

blograuschen.de nimmt Form an

So.
Ich habe soeben Routine in blograuschen.de gebracht. Datenbank fertig, Cronjob läuft. Ab jetzt werden stündlich (immer 5 vor halb) die eingetragenen Blogs nach frischen Inhalten abgegrast.
Es gibt mit Sicherheit noch einige Bugs aber das ist marginal (hoffe ich). Ein bekannter Bug ist, dass keine Bilder aus den Blogs dargestellt werden. Ich weiß auch nicht ob und wann das jemals geschehen wird.

1 comment Januar 28th, 2006 REwIrED

Neujahrsvorsätze

Immer schön die alte Kaffeetasse in die Spühlmaschine stellen, oder wenigstens beim Griff zu selbiger aufhören, auf den Monitor zu starren. Eine von den beiden steht hier schon seit einer Woche. Ich glaube den Geschmack werde ich nun für ein paar Wochen auf der Zunge haben.

kaffeetasse.jpg

4 comments Januar 26th, 2006 Dodg3r

Ride On!

surfer.jpg

2 comments Januar 25th, 2006 Dodg3r

GVU – Razzia im eigenen Haus

Am heutigen Vormittag durchsuchten Polizeibeamte die Hamburger Büros der Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU). Fairer Weise muss man sagen, dass nicht nur die Räumlichkeiten der GVU dursucht wurden, sondern auch andere Lokalitäten in 200 Orten in Deutschland, Österreich, den Niederlanden, Polen und Tschechien.

Warum die Räumlichkeiten der GVU durchsucht wurden ist unklar. Heise hat zwar um eine Stellungnahme gebeten, bis jetzt ist aber noch nichts bekannt. Quelle: heise.de

Zeit für Spekulationen in der im Moment kümmerlich verkommenden Rubrik „Verschwörungstheorien“.

Ist es vielleicht möglich, dass die GVU selbst in Tauschbörsen aktiv war/ist , um an IPs zu gelangen und um Aussagen darüber machen zu können, welche Werke in welchem Umfang getauscht werden? Da Tauschbörsen meist in zwei Richtungen funktionieren (sprich: wer runterlädt muss auch hoch laden) hätte sich die GVU dann nicht der Verbreitung illegaler Kopien strafbar gemacht?

Nach deutschem Recht darf man sich nicht illegaler Methoden bedienen, um illegale Handlungen zu unterbinden. Sind zum Beispiel bei einer Gerichtsverhandlung Beweise auf illegale Art und Weise gesammlt worden, sind diese vor Gericht nicht verwendbar. Folglich dürfte es auch schwer sein, Urheberrechtsverletzungen zu begehen, um Urheberrechtsverletzungen nachzuweisen. Wenn deshalb wirklich GVU Angestellte vor Gericht kommen, brech ich zusammen. Hart ab Fair, Raubkopierer sind Verbrecher! Welcher GVUler den geilsten Arsch hat, wird sich sicherlich bald herausstellen. Ich bin mal gespannt was das noch gibt. Vielleicht gehts ja auch um harmlosere Sachen (Steuerhinterziehung, Veruntreuung,…). Man kann davon aussgehen, dass die Polizeibeamten einen guten Grund hatten die Räumlichkeiten zu durchsuchen. Zum Spaß machen die das sicherlich nicht. Stay tuned.

Update:

Jetzt gerade erst bei golem gelesen, dass es sich so verhält wie ich dachte. Anscheinend hat die GVU Topsites unterstützt und so zu Urheberrechtsverletzungen beigetragen. Selbst in der Chefetage wusste man davon. Die Administratoren der Topsites wurden von der GVU bezahlt und haben im austausch Logfiles und IPs der User verraten. Die GVU wollte sich zu den Vorfälen nicht weiter äussern, amn bestätigte lediglich, dass die Durchsuchungen statt fanden.

Quellen: golem.de und heise.de

Ausserdem werden in diesem Blog Stimmen aus der Szene zitiert. Ein schwarzer Tag für die Szene und ein Armutszeugnis für die Administratoren, die sich habe kaufen lassen. Aber wer weiss, vielleicht hatten sie keine andere Wahl.

Arbeiten bei Spiegel Online jetzt eigentlich nur noch Praktikanten? Da wird aus der GVU mal die GUV und überhaupt scheint die Recherche eher, na saen wir mal merkwürdig zu sein. Das die GVU selbst mit drinhängt wird mit keiner Silbe erwähnt und über Typo und grammatik wollen wir gar nicht erst reden. Ich erst recht nicht, aber ich leb ja auch nicht davon 😉
Wer sich den Spiegel Artikel trotzdem antun möchte: hier gehts lang.

Add comment Januar 24th, 2006 Dodg3r

Jeden Tag eine gute Tat

Heute für den Bruchteil einer Sekunde eine verhärmte, hoffnungslose und leicht burschikos anmutende Beamtin aus ihrer deprimierenden Lethargie gerissen. War im Amt, um meine verbaselte Lohnsteuerkarte ersetzen zu lassen. In Wahrheit hatte ich sie gar nicht verbaselt – sondern die.
Beamtin: „Na, da hamwa’se wohl vergessen, wie?!“
Ich: „JUHU!“
Daraufhin hat sich mich lange angeschaut, hat mir mit ihren Augen zugeflüstert, ihr sei, als ob es tausend Anträge gäbe und hinter tausend Anträgen keine Welt – und da ist es dann passiert – fast unmerklich und nur für den aufmerksamen Beobachter wahrnehmbar, hob sich plötzlich ihr Jochbeinmuskel (Zygomaticus major), der den Jochbogen mit dem Mundwinkel verbindet, um ein My und ihr Gesicht verzerrte sich zu einem beinahe ausgelassenen Grinsen. Es war so schnell vorbei, wie es angefangen hatte, Zygomaticus major erschlaffte erschöpft, der Drucker spie meine Lohnsteuerkarte aus und ich musste Frau S. in ihrem Leid zurücklassen.

3 comments Januar 24th, 2006 Andastra

One Beer Limit

Es soll bald ein Gesetz geben, welches es verbietet mehr als ein Bier auf öffentlichen Veranstaltungen zu sich zu nehmen.

Die Getränke-Industrie hat vorsorglich neue Bier-Becher entwickeln lassen…

beer.JPG

I want to purchase new cups for the next company event!!

Add comment Januar 19th, 2006 Just

Nette Geschenke erhalten die Freundschaft

Die Frau des Hauses war unzufrieden mit ihrem Auto und beklagte sich sehr
darüber bei ihrem Mann: „Kauf mir doch bitte eine Überraschung zu
Weihnachten, die von 0 auf 100 in 4 Sekunden beschleunigt“, bat sie ihn.

„Und am besten in hellblau!“
Voller Erwartung rückte Weihnachten näher. Fürsorglich wie immer hat der
Mann ihr diesen Wunsch erfüllt.

pic03902.jpg
PS: Wahrscheinlich ist er jetzt tot 😉

von Just per Mail.

Add comment Januar 17th, 2006 Dodg3r

Wie man Geheimdienste in den Wahnsinn treibt

Die Electronic Frontier Foundation (EFF) hat wieder einen neuen Weg gefunden, sich besonders bei Geheimdiensten unbeliebt zu machen. Da bringen die einfach eine LiveCD raus die den Internetzugang anonymisiert. Die auf OpenBSD basierende Distribution verwendet TOR, wodurch jede Anfrage ins Internet über mehrere Rechner läuft (Oninon Router), so dass die eigene IP vollständig vor dem Zielrechner verborgen wird. Eine Rückverfolgung zum eigentlichen Absender der Anfrage wird somit unmöglich.

Das ist aber noch nicht alles. Um wenig Aufmerksamkeit zu erzeugen, gibt sich die Distribution als Windows XP System aus, wäre ja auch dämlich, wenn man am Zielrechner sehen könnte, dass es sich um eine anonymisiertes OS handelt. In Zukunft soll die Distribution um einen verschlüsselten Instant Messenger und Mailclient (Thunderbird feat. Enigma Mail) erweitert werden. Laut nachgedacht wird auch über eine USB Stick Version von der „Anonym.OS“ getauften Distribution.

Bei Golem schreien schon wieder die ersten: Ja machts den Hackern noch einfacher und beschwören den Untergang des Internets. Was für ein Quatsch. Hacker und kriminelle im Internet benutzen diese DIenste schon längst. Es geht viel mehr darum, Privatleuten die weniger Ahnung von der Materie haben, die Verwendung von Anonymisierungsdiensten zu erleichtern, vielleicht sogar erst zu ermöglichen. Besonders denke ich da an Länder wie China, in denen die Meinungsfreiheit kein Eckpfeiler des gesellschaftlichen Lebens ist. In Zeiten in denen immer mehr spioniert wird, müssen Alternativen gefunden werden.

Ein Image von „Anonym.OS“ steht bei Sourceforge zum Download bereit (549 MB). Ich werds mir gleich mal ansehen.

1 comment Januar 17th, 2006 Dodg3r

Enjoy The Silence…

… und andere gute Musik. Nach dem vorgestrigen Schock das krasse Gegenteil: Depeche Mode im Spielzimmer der Hamburg Freezers. Geil.
Meine musikalischen Vorbilder live und in Farbe. Die haben es einfach immer noch drauf. Dave stöhnt ‚n bissl in Mic und schon toben die Mitdreissiger Ex-Teenies wie vor 15 Jahren. Martin schmettert in altbekannter Manier „Somebody“ (die Ballade schlechthin), dass sich einem die Gänsehaut vom Arm zum Ganzkörper-Noppentrainingsanzug ausdehnt und Fletch dreht, wie immer ohne eine Miene zu verziehen an den Knöpfen seiner Krachmaschinen. Cool.

Neben den neuen Krachern, wie „John The Revelator“ oder „The Sinner In Me“ wurden auch schön die alten Mitsing-Hits (z.B.: „Enjoy The Silence“, „Everything Counts“ und natürlich „Just Can’t Get Enough“) durch die Halle gewummert: Eben ein feines, abwechslungsreiches Bouquet der Synthpop-Legenden. Für alle und jeden was dabei. Beeindruckend auch der Drummer. Zu den Beats aus der Konserve kamen sehr virtuose Liveeinlagen. Das Salz in der ohnehin schon köstlich zubereiteten Elektrosuppe.

Manchmal fragt man sich während des Konzerts, wofür der Gahan eigentlich bezahlt wird: Die Fans singen doch eh alles selber. Wie üblich dirigiert er die Meute am Ende von „Everything Counts“, schenkt sich den Chorus von „Enjoy The Silence“ und hüpft wie in den 80’ern bei „Just Can’t Get Enough“ und läßt die Massen für sich singen. Nicht, dass ich das nicht gut finde, nur man grübelt dann doch manchmal ein wenig drüber nach…

Einziger Wermutstropfen die Vorgruppe! Was waren das denn bitte für Vollhonks? „The Bravery“! Der nicht zu verstehende Sänger wimmert als eine Art mieserabler Robert Smith-Verschnitt und spuckend wie ein Lama vor sich hin. Die Arrangements der Songs ließen mehr als zu Wünschen übrig (das passte alles nicht wirklich zusammen) – einziger Vorteil: die habens nach 20 Minuten Pseudopunkgeschrabbel gerafft: Sie hatten nicht wirklich was zu melden und keiner mag sie. Also packten Sie ihre sieben Gitarren ein, der vollgerotzte Teppich wurde eingerollt (und vermutlich sofort entsorgt) und die Bühne für die Elektropop-Helden frei gemacht.

Apropos Bühne: war das nicht eine Hammer Show? Spacig! Oder?

Update

Setlist
Intro
A Pain That I’m Used To
John The Revelator
A Question Of Time
Policy Of Truth
Precious
Walking In My Shoes
Suffer Well
Macro
Home
I Want It All
The Sinner In Me
I Feel You
Behind The Wheel
World In My Eyes
Personal Jesus
Enjoy The Silence

Encore 1
Somebody
Just Can’t Get Enough
Everything Counts

Encore 2
Never Let Me Down Again
Goodnight Lovers

1 comment Januar 16th, 2006 REwIrED

Stephan und die Töne

Oh Gott. Ich bin heute Ohren- und Augenzeuge von DSDS geworden. Es gibt Dinge, die die Welt nicht braucht: Stephan Darnstaedt ist ein solches Ding. Der ist tatsächlich in der Lage Töne mit wiederkehrendem Enthusiasmus nicht korrekt zu treffen. Wie man einen Song so verhunzen kann… Da hört man ja in einer Karaoke-Bar mit total besoffen Pauli-Fans besseres.
Aber da traut sich so eine Nase in den Ring und meint mit einem Dackelblick und Rumheulen 14jährige Mädchen einzuschmalzen und kommt damit auch noch durch. Unglaublich. Armes Musik-Deutschland.
Du bist Deutschland, du votest für Stephan Darnstaedt.
Nicht nur, dass Gracia (ebenfalls aus der DSDS-VersagereckeTalentschmiede) mit dem Top-10-Geschummle uns einen vorletzten Platz beim letzten Grand Prix beschert. Nein! Jetzt kommen auch noch Leute in die Charts, die so richtig nix von Lala verstehen. Ich könnte kotzen. Das ist ungefähr so, als würde man Rainer „Unter-den-Einäugigen-ist-der-Dreibeinige-der-König“ Calmund als Würstchengutachter bei Meica einstellen oder Lothar Matthäus ein Lektorat bei der Times anbieten.

Links:
Geschmacksverkalkung, Folge 489787

2 comments Januar 15th, 2006 REwIrED

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